Unspezifische Sauerstoffempfänger (wie Ascorbinsäure in hohen Konzentrationen z. B. nach medikamentöser Belastung mit Vitamin C, Harnsäure, Glutathion und Gentisinsäure) können die Empfindlichkeit des Testes erniedrigen. Falsch-positive Ergebnisse können durch Hypochlorit, Reste stark oxidierender Reinigungsmittel bzw. Desinfektionsmittel im Uringefäß verursacht werden. Höhere Konzentration an Nitrit (über 10 mg/dl, 2,2 mmol/l) verzögern die Nachweisreaktion. Formalin sollte nicht zur Harnkonservierung eingesetzt werden, da sich zu niedrige oder falsch-negative Ergebnisse ergeben können. Hohe Proteinkonzentrationen (Proteinurie, > 500 mg/dl, > 5 g/l) können die Farbintensität der Reaktion herabsetzen. Falsch-positive Resultate können evtl. durch mikrobielle Peroxidase-Aktivitäten bei Urogenitaltrakt-Infektionen auftreten.
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